Legitimation bei Türöffnung

Wer sich ausgesperrt hat macht keine Freudensprünge. Hast Du Deinen Schlüssel verloren oder Deinen Schlüssel in der Wohnung vergessen, macht das meist Pläne kaputt. Du kommst zu spät zur Arbeit, zu spät zu einer Verabredung, stehst mit Deinen Einkäufen vor der Haustür, die in den Kühlschrank müssen… die Szenarien, in denen ausgesperrt sein Pläne durchkreuzt sind vielfältig.

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Doch vergiss eins nicht: damit der Schlüsseldienst Deine Tür öffnen kann, benötigst Du eine Legitimation.

Was ist eine Legitimation

Als Legitimation für den Schlüsseldienst benötigt man ein Ausweisdokument und einen Nachweis, dass man an dieser Adresse und zu dieser Wohnung zutrittsberechtigt ist.

Ausweisdokumente

In Deutschland gelten als Ausweisdokumente Personalausweis und Reisepass. Ein Führerschein ist kein Ausweisdokument. Zwar bezeichnet man auch den Führerschein als Ausweis der Fahrerlaubnis oder der Fahrberechtigung, aber als offizielles Ausweisdokument anerkannt ist er nicht.

Generell werden viele persönliche Karten als Ausweis bezeichnet: ein Mitgliedsausweis im Fitnessstudio oder ein Monatsausweis für die Bahn zum Beispiel. Diese Ausweise enthalten im Zweifel aber keine personenbezogenen Daten wie Geburtsdatum, Meldeadresse oder Personenbeschreibung und können daher nicht als offizielles Ausweisdokument verwendet werden.

Als Legitimation für den Schlüsseldienst gilt: Personalausweis oder Reisepass. Weitere Informationen über den Personalausweis findest Du auf der Seite des Bundesministeriums des Inneren.

Nachweis der Zutrittsberechtigung

Nur auf dem Personalausweis ist auch die aktuelle Wohnadresse vermerkt. Der Schlüsseldienst kann also anhand des Reisepasses nicht sehen, ob Du zu der Wohnung die geöffnet werden soll eine Zutrittserlaubnis hast. Deshalb benötigst Du, wenn Du keinen Personalausweis dabei hast, immer auch ein zweites Nachweisdokument für den Schlüsseldienst. Als Nachweis der Zutrittsberechtigung gilt zum Beispiel ein Mietvertrag, eine Meldebestätigung oder einen Eigentumsnachweis.

Welche anderen Nachweise gelten zur Türöffnung

Der Schlüsseldienst darf ebenfalls die Tür zu Büroräumen öffnen, wenn Du entsprechende Dokumente parat hast, die Deinen Zutritt eindeutig erlauben. Dies können zum Beispiel Gewerbeanmeldungen sein. Auch wenn ein naher Verwandter gestorben ist, kann Dir der Schlüsseldienst Zutritt zur Wohnung des Verstorbenen verschaffen. Benötigt wird hierfür ein Erbschein oder zum Beispiel ein Gerichtsbeschluss.

Die Polizei kann sich gegenüber dem Schlüsseldienst mit einem Dienstausweis ausweisen. Auch ein Betreuerausweis kann Dir Zutritt zu einer Wohnung oder einem Gebäude verschaffen.

Wann benötigst Du eine Legitimation?

Wenn Du einen Schlüsseldienst bestellst, muss dieser vor Öffnen der Tür nach Deiner Legitimation fragen. Hast Du keine Ausweisdokumente und sonstige Nachweise dabei, muss im Zweifel die Polizei dazu gerufen werden. Die Polizei kann dann eine Identitätsfeststellung durchführen. Auf Basis der Identitätsfeststellung wird dann die Tür durch den Schlüsseldienst geöffnet.

Dem Schlüsseldienst ist es nicht erlaubt, Dir die Tür ohne diese Legitimationen zu öffnen. Andernfalls könnten sich nämlich auch unberechtigte Personen schnell und einfach, zum Beispiel mit einer kleinen emotionalen Geschichte, Zutritt zu jeder Wohnung verschaffen.

Ausnahme: die Gefahrensituation

Hast Du den Herd angelassen, ist eventuell eine Person in Gefahr oder ein Kind allein in der Wohnung kann der Schlüsseldienst die Tür ohne Legitimation öffnen. In diesem Fall kannst Du auch die örtlichen Behörden zur Unterstützung rufen (weitere Details hier, auf der Seite „Notdienst oder Feuerwehr“). Bei Gefahrensituationen solltest Du nicht auf den Schlüsseldienst warten.